Aspergillose ist eine Krankheit die Weltweit verbreitet ist, es ist die sogenante Schimmelpilzerkrankung Latein. Bezeichnung.; Aspergillus flavus, Asp. fumigatus, Asp. niger
die Ursachen
Nüsse zb.Erdnüsse die Nüsse werden in den Ursprungsländern geerntet und schlecht getrocknet
somit bieten sie den Schimmelpilzsporen einen idealen Nährboden.
Infizieren kann sich der Vogel durch das knacken bzw schälen der Nüsse,
die Nüsse selbst sind nicht gefährlich.
zu geringe Luftfeuchtigkeit (empfohlene Luftfeuchtigkeit 60%), zu hohe oder zu geringe Umgebungstemperaturen(ca.22°C), Vitamin A- Mangel, ungenügende Hygiene, unsauberes Futter, Trink- oder Badewasserbehälter, feuchtes, verdorbenes und altes Futter, Stress, schlechte Raumluft Lichtmangel (zB.Raucherwohnung), zu wenig Bewegung
Infizierung
Die Pilzsporen gelangen über die Atmungsorgane in die Lunge und vermehren sich im dortigen Gewebe. Je nach Fall kommt es zu Verdickungen (Pilzrasen), zur Bildung käsiger Knötchen (Pilzgranulome) oder einer Verdickung des Lungengewebes. Sitzt ein Granulom an einer ungünstigen Stelle, kann es durch das erschwerte Atmen zu einer Überdehnung der hinteren Luftsäcke kommen. Nicht selten muß man hier leider einen plötzlichen Erstickungstod registrieren
Krankheitserscheinung.
Das Krankheitsbild ist stark von der Lokalisation und Schweregrad der Infektion abhängig. Plötzliche Todesfälle ohne vorheriges Beobachten irgendwelcher Krankheitsanzeichen sind relativ selten. Meist fällt "seit einiger Zeit" Teilnahmslosigkeit, Schwäche, Abmagerung, sowie glanzloses und gesträubtes Gefieder auf. Oft beobachtet man eine Atmung bei geöffnetem Schnabel und gestreckten Kopf, Backenblasen und atemsynchrones Schwanzwippen.
Krankheit erkennen
Durch eine Röntgenuntersuchung können die beschriebenen Veränderungen am lebenden Vogel sichtbar gemacht werden. Einen Teil (Luftsäcke und hinterer Rand der Lunge) kann man per Endoskop sehen. Weiterhin müssen ein Luftröhrenabstrich und eine Kotprobe auf pathogene Pilze untersucht werden.
Es wird empfohlen einen Vogelarzt aufzusuchen, da dieser bei Papageien besser Diagnostizieren kann.
Behandlung
Die Behandlung der Aspergillose ist immer noch problematisch und langfristig angelegt. Sie besteht je nach Schweregrad und Ausmaß der Erkrankung in der oralen (sehr stressig sowohl für den Vogel wie für den Halter) Verabreichung pilzbekämpfender Medikamente. Eine gute Methode ist die Inhalation der Medikamente. Sogenannte prophylaktische Antibiotikabehandlungen richten sehr viel Schaden an. Da der Behandlungseffekt gegen bakterielle Erkrankungen stark von der entsprechenden Resistenzlage (Empfindlichkeit gegen Medikamente) der Erreger abhängt, sollten Antibiotika bei Vögeln nur zielgerichtet eingesetzt werden. Eine Heilung im Sinne der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes ist in den meisten Fällen nicht möglich. Vielmehr wird versucht, die Krankheitsanzeichen zu beseitigen und die "Pilzlast" zu senken, damit der Vogel "mit seiner Krankheit leben kann".
Vorbeugung
Die Vorbeugung gegen Pilzinfektionen liegt in der konsequenten Beseitigung der Ursachen. Besonders bei Stubenvögeln ist alles zu unternehmen, um die Luftfeuchtigkeit möglichst hoch zu halten (häufiges Duschen, Einsprühen, ungiftige Zimmerpflanzen, usw). Das Futter sollte pilzfrei sein. Auch extrudiertes Futter (Pellets) ist mit Vorsicht zu genießen: bei Feuchtigkeit bieten die Pellets den Pilzen und Bakterien einen hervorragenden Nährboden.
Antibiokitikabehandlungen niemals auf Verdacht durchführen !!
Die Widerstandskraft der Tiere gegen alle Krankheitskeime und gegen Pilzinfektionen kann durch stressfreie Haltung, ausgewogene, vitaminreiche Ernähung und Einhaltung bekannter Hygieneparameter deutlich gesteigert werden
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