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Papageienwelt

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Gefahren für Vögel

Der sprechende Papagei

Noch bevor ein gut eingewöhnter Graupapagei wirklich zahm ist, nämlich Intensiven Körperkontakt zum Menschen sucht, sich kraulen, streicheln, greifen läßt, auf die Schulter des Menschen klettert, den Menschlichen Kumpan putzt oder gar füttert, wird er stimmlichen Kontakt zu den Lebewesen seiner Umgebung aufnehmen.

Schrilles schreien verlieren sich mit der Zeit oder sind seltener zu hören.

Je nach Stimmung produziert der Graupapagei Geräusche wie Schnabelknacken, Klicklaute, Fiepen, Fauchen, Knurren, manchmal auch Heullaute, die über die Zimmerlautstärke hinaus gehen (z.B. wenn die Bezugsperson das Zimmer verlässt) und imitiert Laute die er oft hört.

So kann es sein das er das Niesen eines Mitbewohners nachahmt oder nach ca. einem Jahr kann ein Graupapagei durchaus die menschliche Stimme imitieren, wobei man nicht gleich versteht was der Vogel spricht, zum Anfang kann man es nur raten was der Vogel da gerade gesprochen haben könnte.

Aber mit der Zeit wird er immer mehr und deutlicher versuchen mit der menschlichen Sprache  zu kommunizieren, auch wenn das für den Vogel nur eine Ersatzkommunikationssprache ist, weil er keinen Kontakt zu Artgenossen hat.

Es ist deshalb auch ratsamer immer zwei Vögel zu halten, die Lebensquqlität ist so für den Vogel wesentlich höher als wenn er einzeln gehalten wird.

Wenn Ihr Euren Vogel aber trotzdem das sprechen beibringen wollt, dann ist die beste Methode das indirekte Sprachtreining.

Das funktioniert nach folgendem Prinzip:

der Papagei hat eine oder zwei Personen mit denen er ständig zu tun hat eventuell sogar eine Bezugzperson.

Jetzt holt man sich eine Person zum Gespräch in das Zimmer in dem sich auch der Vogel befindet und spricht deutlich in Zimmerlautstärke mit der anderen Person.

Nach einiger Zeit (das kann zwei bis vier Wochen dauern wird der Vogel versuchen an diesem Gespräch teilzunehmen, natürlich mit seinem unverständlichen Gebrabbel und Gefiepe diese Gespräche führt man über einen längeren Zeitraum.

Diese Info ist  aus dem Buch “ Papageien sind einfach anders “ übrigens sehr zu empfehlen.

Gefahren

Die größte Gefahr für alle Heimvögel ist das Wegfliegen. Wie man einen Graupapagei daran hindern kann, hängt weitgehend von ihren Gewohnheiten und von räumlichen Gegebenheiten ab.

Wer am liebsten bei weitgeöffnetem Fenster lebt sollte diese mit Gitter versehen da der Vogel sonst entwischt. Gardinen sind kein ausreichender Schutz. Papageien können binnen kürzester Zeit in eine Gardine ein loch reinknabbern und durch dieses Schlüpfen.

Angelehnte Fenster vermag ein Graupapagei mit seinem kräftigen Schnabel spielend zu öffnen.

schaut hier in den Gefahren Katalog 

Flügelstutzen

Das Flügelstutzen ist für den Vogel eine Einschränkung, er stürzt regelmäßig ab, hat eine unsichere Flugweise auch wenn er Jahrelang keine Flügel gestutzt bekommen hat.

Da der Graupapagei eine Intellegens von einem 5 Jährigen Kind erreichen kann, wird ein gestutzter Graupapagei in den meißten fällen einen Phsüchischen schaden nehmen bzw. behalten.

Das wird sich darin äußern das er später ein Schreier oder ein Rupfer werden kann.

Ich rate auf jedenfall vom Flügelstutzen ab, diese Meinung haben auch die meißten Vogelbesitzer, denn keiner möchte einen Vogel haben der bei jedem Flugversuch irgendwo gegenknallt und sich womöglich die Kochen bricht .

Federrupfen


Es gibt viele Gründe für das Federrupfen, fast so viele wie es Vögel gibt: Mangel an Feuchtigkeit, Nährstoffmangel, Futter-Allergien, Verletzungen durch Stürze, extremer Streß, Reaktionen auf plötzliche Veränderungen, Erdbeben, lautes Fernsehen oder laute Musik, emotioneller Mißbrauch, Eifersucht, Jahreszeitenwechsel, um nur einige zu nennen. Viele Experten glauben, daß die Hauptgründe schlechte Ernährung und Feuchtigkeitsmangel sind. Viele Probleme stehen in einem Zusammenhang mit Unsicherheit, die mit schlechter Sozialisierung oder anderen traumatischen Erfahrungen zusammenhängt. Dazu gehört auch, wenn Ihr Vogel schon des öfteren wegen seiner Tolpatschigkeit hingefallen ist. Federrupfen kann man normalerweise in zwei Phasen einteilen: Phase 1 ist das unmittelbare Federrupfen, Phase 2 tritt entweder ein, weil das Rupfen nicht behandelt wird, oder weil es als Mittel der Manipulation eingesetzt wird, da Rupfen eine Reaktion und die Aufmerksamkeit der Bezugsperson erregt.
Falls der Vogel rupft, lassen Sie eine gründliche tierärztliche Untersuchung durchführen. Falls körperliche Ursachen ausgeschlossen werden können, suchen Sie einen Avian-Verhaltensberater und/oder einen "Animal-Communicator" auf, um festzustellen, wie man Ihrem Vogel helfen kann. Um Rupfen durch schlechte Ernährung oder Feuchtigkeitsmangel zu vermeiden, sollten Sie Ihren Grauen ausgewogen ernähren, auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit im Vogelzimmer achten und ihn oft besprühen.

 

ASPERGILLOSE

Aspergillose Aspergillose (Aspergillus flavus) ist eine eine Schimmelpilzerkrankung. Mögliche Ursachen können sein:

  • Nüsse
  • zu geringe Luftfeuchtigkeit
  • zu hohe oder zu niedere Umgebungstemperaturen
  • Vitamin-A-Mangel
  • mangelnde Hygiene
  • schmutzige, Futter, Trink- oder Badewasserbehälter
  • feuchtes, verdorbenes und altes Futter
  • Die Papagei infiziert sich am häufigsten über das Futter. Nüsse bzw. deren Schalen sind der Hauptüberträger dieses Pilzes. Es reichen bereits eigene wenige Sporen auf der Nußschale aus. Sie sind ohne Hilfsmittel nicht sichtbar. Die Krankheit kann sich auf Lunge, Leber, Nieren, beinah auf alle Organe durch Krebs ausweiten

 

Milben

Unter den Faktoren, die insgesamt die Qualität eines Futters ausmachen, ist die hygienische Beschaffenheit eine sehr wichtige Eigenschaft. Insbesondere die Verträglichkeit des Futters wird durch sie maßgeblich bestimmt

In den letzten Jahren konzentrierte sich das Interesse bei Untersuchungen von Futtermittel hauptsächlich auf Pilzbefall und deren Stoffwechselprodukte ( Mykotoxine). Der Milbenbefall und die damit verbundenen Gefahren für unsere Pfleglinge wurde stark vernachlässigt oder verschwiegen.

Unter günstigen Umweltbedingungen (warm/feucht) schlüpfen drei bis vier Tage nach der Eiablage die sechsbeinigen Larven. Bei Fortdauer adäquater Lebensbedingungen vollzieht sich die gesamte Entwicklung innerhalb von 17 Tagen (Entwicklung über Proto-, Deuto-, Tritonymphe). Die Lebensdauer der Milbe beträgt ca. sechs Wochen. Die Angaben der Zahl der insgesamt von einem Weibchen produzierten Eier schwanken zwischen 20 und mehreren Hundert.

Während Kälte eine schnelle Vermehrung der Milben verhindert, kann Hitze (Zwölf Stunden 55 Grad oder eine Stunde bei 65 Grad) den Milbenbestand abtöten (Vorsicht - Eiweiß wird zerstört). Auch der Feuchtegehalt der Futtermittel beeinflußt stark die Überlebensfähigkeit der Milben. Bei weniger als 13% Luftfeuchtigkeit waren bei Untersuchungen praktisch kein Milbenbefall nachweisbar. Starker Milbenbefall äußert sich in der Ablagerung eines grauen bis rötlichen Staubes im Futterbehälter oder durch einen auffallenden starken süßlichen parfümartigen Geruch.

Gefahren durch Milben im Futter: Die durch Milben erzeugten höheren Temperaturen und Wassergehalte in zunächst kleinen Bereichen des Futters sind oft Ausgangspunkt eines sekundär durch Pilze (und Bakterien) bedingten Verderbs.

Folgen der Verwendung von vermilbten Futtermittel

  • reduzierte Futtermittelaufnahme
  • geringere Futterverdaulichkeit
  • Mangel an essentiellen Nährstoffen
  • allgemeine Schwächung der Abwehr
  • Unruhe durch Juckreiz etc.
  • Auch beim Menschen sind allergische Reaktionen nach Kontakt mit Futtermilben an der Haut oder im Atmungstrakt bekannt. Auslöser sind zu 95% Milbenexkremente und nur ca. 5% die Milben selbst.

 

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