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Der Graupapagei als Heimtier
Der Wunsch einen Graupapagei als Heimtier zu haben, ist für viele ein großer Traum. Er ist ein sehr intelligenter und liebenswerter Freund. Doch sollte man sich im klaren sein ob man sich einen Grauen ins Haus holt, er ist ein sehr aufgeschlossener Geselle der es sich nicht nehmen lässt fast alles in den Schnabel zu nehmen, ganz besonders das was er eigentlich nicht soll . So kann es schon mal passieren das beim Wohnzimmerschrank oder der Tür eine Ecke oder auch mehr fehlt. Auch seine Begabung sich zu Artikulieren, kann weit über die Zimmerlautstärke hinaus gehen. Habt Ihr tolerante Nachbarn oder nicht das ist hier die Frage. Wo bleibt Euer Liebling, wenn Ihr in den Urlaub fahrt ? Ein Papagei braucht viel Beschäftigung, in seiner freien Umlaufbahn lebt in schwärmen und ist selten alleine. Das sollte auch so bei den Grauen sein, wenn sie bei euch leben . Habt ihr genug Platz zu Hause ? Ein Papagei braucht seine täglichen frei Flüge, bei uns ist er mindestens 5 Stunden am Tag draußen (in der Wohnung) er hat einen Freisitz mit viel Spielzeug und knapper- Möglichkeiten (Holz) zusätzlich eine Wasserquelle und eine Futterquelle. (am Freisitz) Es ist aber am ratsamsten immer zwei Papageien zu halten .
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Es gibt die Wildfänge, davor rate ich aber ab da diese Vögel aus ihrer natürlichen Umgebung meist brutal weggefangen werden und sich nie richtig an die Gefangenschaft gewöhnen. Diese Vögel sind sehr scheu Menschen gegenüber und können auch sehr aggressiv sein oder werden. Die Handaufgezogenen sind wohl die Zutraulichsten, aber haben wenige Eigenschaften ihrer freilebenden Artgenossen. (einige Halter berichten, das sie Probleme mit den Papageien bekommen, wenn sie älter werden) Sie werden meistens zwischen der dritten und siebten Woche von den Eltern weggenommen und dann per Hand aufgezogen. (so werden sie an den Menschen gewöhnt) Die Naturbrut, sagt der Name ja schon, die Elterntiere ziehen die kleinen bis fast zum Schluss auf. (übrigens wird diese Zucht am meisten empfohlen) Man sollte sich auch gut über den Züchter informieren, bevor man dort einen Papagei kauft. Es gibt viele schwarze Schafe unter den Züchtern, so war auch schon eine Naturbrut in Wirklichkeit ein Wildfang. Die Behausung für einen Graupapagei sollte mindestens die Maße 200x100x100 cm haben. Wenn Euer Vogel jedoch mehr draußen als drinnen ist reicht 160x70x70 cm. Der Graupapagei hat eine Flügelspanne von ca.50 cm, er muss in der Lage sein die Flügel ohne ans Gitter zu kommen ausstrecken zu können . Der Durchmesser der Stäbe muss 2,5-3,0 mm und deren Abstände 25-30 mm (zu dünne Stäbe kann der Graue verbiegen oder zerbrechen, zu enge Abstände behindern seine Sicht). Wenn Ihr einen Käfig gekauft habt, nehmt die Holzstangen raus und macht Natur Äste rein, daran kann er seinen Schnabel und seine Krallen abnutzen(am besten eignet sich Kirschholz). Der Käfig sollte nicht an einer Tür oder direkt am Fenster stehen da er sehr empfindlich gegenüber Zugluft ist. Am besten eignet sich ein Platz in einer Ecke, wo er Rücken Deckung hat, aber nicht in unmittelbarer Nähe zur Heizung da diese Luft für ihn zu trocken ist. Der Graupapagei braucht eine Luftfeuchtigkeit von ca. 60 %, ist dieses nicht gegeben sollte man ihn langsam mit einem Wasser Zerstäuber vertraut machen und vorsichtig aber regelmäßig einsprühen. Die Umgebungstemperatur soll zwischen 18-20°C liegen, da fühlt er sich am wohlsten.
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Als Grundnahrung bieten Zoo und Samenfachhandlungen abgepackte Futtermischungen aus Körnern, Nüssen und Samen an, die speziell den Bedürfnissen von Papageien entsprechen. Diese Grundnahrung enthält schwarze und weiße Sonnenblumenkerne, Rohreis, geschälten Hafer, Hanf, Weizen, Erdnüsse Kürbiskerne ,Zirbelnüsse, Buchweizen und Kardisaat. Ein Papagei braucht besonders viel Obst Gemüse und Kräuter. Verträgliches Gemüse: Auberginen, Chicoreé, Gurken, Kohlrabi, halbreife Maiskolben, Möhren Unverträgliches Gemüse: Avocados, grüne Bohnen, Grünkohl, Rosenkohl, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing. Verträgliches Ost: Apfel, Annanas, Aprikose, Banane, Kürbis mit Kernen, Mandarinen, Mango, Melonen mit Kernen, Orangen, Papaya, Pfirsich, Pflaumen und Weintrauben. Verträgliche Wildfrüchte und Kräuter: Ebereschen, Hagebutten, reife Holunderbeeren, Feuerdornbeeren, Weißdornbeeren, Hirtentäschel, (Blätter und Blüten), Hühnerhirse, Kresse, Petersilie, Vogelmiere(in Büscheln),wolliges Honiggras(in Büscheln in halbreifen Samen) Unverträgliche oder Giftige Pflanzen: alle Aconitum-Arten, Bilsenkraut, Bittersüß, Brechnussbaum, Christopheruskraut, Christusdorn, alle Dieffenbachia-Arten, Hundspetersilie, Hyazinthen, Kornrade, Immergrün, Liguster, alle Nachtschattengewächse, Narzissen, Oleander, Pfaffenhut, Primeln, Stechapfel, Tollkirsche und der Weinachtstern. Zusätzliche Nahrung: Bucheckern, Erdnüsse in der Schale, Haselnüsse mit angeknackter Schale, Pinienkerne, Walnüsse mit angeknackter Schale, Zirbelnüsse, in angeknackter Schale, hartgekochtes Eigelb(höchstens zweimal Wöchentlich), getrocknete kleingehackte Garnelen, Hundekuchen, Kekse ohne Schokolade und Zuckerguss, Knospen von garantiert ungespritzten Obstbäumen, Erle, Holunder, Weide, Magerquark, Jogurt, Semmelbrösel, Futterkalk,Rosinen und Zwieback. Verträgliche Zweige zum zernagen: Ahorn, Buche, Erle, Esche, Holunder, Linde, Papel, Vogelbeerbaum, Weide Weißdorn. Ungeeignet oder giftige Zweige: Akazie, Birke, Eibe, Goldregen, Schneeball, schwarze Heckenkirsche, Stechpalme, Zwergholunder und alle Nadelhölzer.
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